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Was ist ein Informationssicherheitsbeauftragter (ISB)?

Der Informationssicherheitsbeauftragte (ISB) verantwortet die Informationssicherheit im Unternehmen. Wann ist ein ISB Pflicht, was sind seine Aufgaben und wann ist ein externer ISB sinnvoll?

🏢 APASEC Consulting📅 Juni 2026⏱ ca. 5 Min.

Was ist ein Informationssicherheitsbeauftragter?

Der Informationssicherheitsbeauftragte (ISB) ist die zentrale verantwortliche Person für Informationssicherheit im Unternehmen. Er plant, koordiniert und überwacht alle Sicherheitsmaßnahmen — von der Risikoanalyse bis zur Schulung der Mitarbeiter. ISO 27001 und NIS2 setzen einen benannten ISB voraus.

Wann ist ein Informationssicherheitsbeauftragter Pflicht?

Ein ISB ist Pflicht bei: ISO-27001-Zertifizierung (als Voraussetzung), NIS2-Pflicht (alle betroffenen Einrichtungen müssen einen Ansprechpartner für das BSI benennen), KRITIS-Status, und als vertragliche Anforderung vieler Auftraggeber aus Industrie und öffentlicher Hand.

Externer vs. interner Informationssicherheitsbeauftragter

Ein interner ISB als Vollzeitstelle kostet 70.000–100.000 € pro Jahr plus Weiterbildung. Ein externer Informationssicherheitsbeauftragter wie APASEC ist für einen Bruchteil der Kosten verfügbar — mit breiter Branchenerfahrung, sofort einsatzbereit und ohne Einarbeitungszeit. Für KMU und Mittelstand ist der externe ISB fast immer die wirtschaftlichere Lösung.

Aufgaben eines Informationssicherheitsbeauftragten

Der ISB ist verantwortlich für: Aufbau und Pflege des ISMS, Risikoanalyse und Risikomanagement, Erstellung und Aktualisierung von Sicherheitsrichtlinien, Schulung und Sensibilisierung der Mitarbeiter, Vorbereitung und Begleitung von Audits und Zertifizierungen, Meldestelle für Sicherheitsvorfälle, Ansprechpartner für Behörden (BSI, Datenschutzaufsicht) und Reporting an die Geschäftsführung.

Qualifikation: Was muss ein ISB können?

Ein ISB benötigt Kenntnisse in: Informationssicherheitsstandards (ISO 27001, BSI IT-Grundschutz), Datenschutzrecht (DSGVO), aktueller Regulatorik (NIS2, DORA), Risikoanalyse-Methoden, Projektmanagement und Kommunikation auf GF-Ebene. APASEC-ISBs haben nachgewiesene Zertifizierungen und langjährige Erfahrung.

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Häufige Fragen

Je nach Umfang zwischen 1.500 und 5.000 € pro Monat — deutlich günstiger als eine Festanstellung. APASEC bietet transparente Pauschalmodelle ohne versteckte Kosten.

ISO 27001 empfiehlt eine Trennung der Rollen, da der ISB die IT-Sicherheitsmaßnahmen unabhängig prüfen soll. In der Praxis gibt es bei KMU Ausnahmen, aber ein externer ISB ist hier die sauberere Lösung.

Die Geschäftsleitung ernennt den ISB schriftlich. Die Ernennung muss dokumentiert sein und dem BSI bei NIS2-Pflicht mitgeteilt werden.

ISB: operativ verantwortlich für Informationssicherheit. CISO: strategische IT-Sicherheit auf Führungsebene. Datenschutzbeauftragter (DSB): verantwortlich für DSGVO-Compliance. Alle drei Rollen können bei kleineren Unternehmen in Personalunion oder extern vergeben werden.